Pirata Sushi Wien – heute mal vegan

pirata5Frohes Neues Jahr! Wir hoffen, ihr alle habt den Jahreswechsel erfolgreich hinter euch gebracht und eure guten Vorsätze für 2016 nicht schon wieder gebrochen 🙂 Bei vielen beinhalten diese ja das Vorhaben, sich im neuen Jahr gesünder und weniger fleischlastig zu ernähren – oder vielleicht sogar ganz ohne tierische Produkte auszukommen. Dementsprechend sind wir mit gutem Beispiel vorangegangen, haben mal auf Lachs & Co. verzichtet und veganes Sushi von Pirata in Wien getestet.

Pirata ist ein Sushi Lokal in der Neubaugasse, das sich auf fish-free Sushi spezialisiert hat und stattdessen jede Menge Gemüse und Obst (!) in die obligatorischen Noriblätter wickelt. Wir haben über den Lieferdienst foodora bestellt, denn wenn es draußen eisig kalt ist und stürmt, dann verziehen wir uns mit einer schönen Tasse Tee gerne auf die Couch und nicht mal ein ordentliches Sushi-Gelage vermag es, uns von dort wegzubekommen :-). Aber alles halb so wild – dann muss das Sushi-Gelage eben zu uns kommen!
Online durch die Speisekarte geklickt, beschlossen wir kurzerhand, uns durch das gesamte (überschaubare) Angebot zu kosten. Großer Pluspunkt: die Maki- bzw. Uramaki-Kombos können (fast) nach Belieben zusammengestellt werden.

Auf unserem Menüplan standen „Bloody Kappa Maki“ (pinker Reis und Gurke), „Black Avocado Maki“ (Avocado und schwarzer Sesam), „Bucanero Maki“ (Süßkartoffel und Sesam), „Nashimaki“ (gefüllt mit Nashibirne, einer Kreuzung zwischen Apfel und Birne), „Pic Nic Maki“ (Paprika und Jungzwiebel). Das Uramaki (also Inside-Out) Sortiment bestand aus „Honolulu“ (Ananas und Ruccola), „Freibeuter“ (Mango und Avocado), „Salatbombe“ (pinker Reis mit Salat, Gurke und Paprika), „Octopus“ (marinierte Sojasprossen) und „Zuccamaki“ (marinierte Zucchini).

Bei den Maki konnten uns vor allem „Bucanero“ überzeugen – wir sind einfach riesen Fans von Süßkartoffel im Maki. Auch die Variante „Pic Nic“ sei sehr positiv hervorgehoben: Jungzwiebel und Paprika klingt vielleicht nicht besonders ausgefallen, Jungzwiebel im Maki bekommen von uns aber ein großes Like 🙂
Die „Black Avocado Maki“ sind solide Avocado-Maki, „Bloody Kappa“ macht mit dem pinken Reis optisch mehr her, als im Endeffekt geschmacklich dahinter steckt und die „Nashimaki“ fanden wir leider ein wenig enttäuschend – die Nashibirne hat einfach viel zu wenig Eigengeschmack um neben Noriblatt und Reis bestehen zu können.

Mehr überzeugen konnten uns da schon die außergewöhnlichen Uramaki – positiv zu erwähnen vor allem die Verwendung von Obst in Nicht-Nachspeisen-Sushi/Maki. Dementsprechend konnten uns auch die würzige Kombi von Ananas und Ruccola im „Honolulu“ (auch wenn der Ruccola noch ein bisschen stärker rausschmecken könnte) und das All-Time-Dreamteam Mango und Avocado im „Freibeuter“ überzeugen – letztere Roll war ganz klar Priskas Favorit!
Caroline hat es vor allem die „Salatbombe“ angetan: mit dem leuchtend pinken Reis definitiv das optisch ansprechendste Uramaki im Set. Und auch geschmacklich – trotz der unprätentiösen Grünzeugfüllung – voll überzeugend.
5 Sterne gibt es von uns auch für die Variante „Octopus“, bei der marinierte Sojasprossen an die Tentakeln des Meeresbewohners erinnern sollen. Hier vermissen selbst wir den Fisch nicht!
Eher enttäuschend allerdings das „Zuccamaki“, von dem wir uns mehr erwartet hätten. Die marinierten Zucchini schmeckten leicht bitter und waren etwas zu hart.

Sehr positiv hervorzuheben ist übrigens noch die Konsistenz des Reises – weich, klebrig, genau, wie wir das mögen. Alles in Allem bekommt Pirata von uns eine ganz klare Empfehlung. Auch wem es nicht primär darum geht, auf tierische Inhaltsstoffe zu verzichten, sollte die ausgefallenen Kreationen der Sushi-Freibeuter unbedingt ausprobieren.
Wasabi: SEHR lecker, krenig
Ingwer: leider etwas schleimig, geschmacklich aber top

 

Pirata Sushi
Neubaugasse 80, 1070 Wien
Mo – Sa, 11:00 – 15:00 sowie 18:00 – 21:00

 

2 thoughts on “Pirata Sushi Wien – heute mal vegan

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