Bananen-Nuss-Maki mit Chia-Samen, Kokos und Haselnusskrokant

IMG-20160110-WA0001Unser Bericht über Nachspeisen im Mochi und die leckeren Obst-Maki von Pirata inspirierten uns, auch mal selbst einen Süßen-Sushi-Versuch zu starten. Und diesmal wollten wir alles selbst kreieren :-), also wagten wir uns ohne Rezeptvorlage an die Töpfe. Nach einer kurzen Team-Besprechung stand fest, dass Banane/Nuss im Zentrum unserer Maki-Schöpfung stehen sollte und wir vegan bleiben wollten. Außerdem fesselte uns die Idee, Noriblätter mit Obst zu kombinieren – eine für uns noch nie dagewesene Zusammenstellung (die bisher verkosteten Süß-Maki wurden allesamt mit einer Nori-Alternativen wie etwa Blätterteig gereicht).

20160110_134540-1Die Tatsache, dass es bereits samstags Nachmittag war und wir dementsprechend in Einkaufsnot waren, ließ uns auf Zutaten zurückgreifen, die sich in unseren Kühlschränken befanden (man staune, aber DIY-Maki-Tohuwabohu-Cooking bedarf nicht immer einer langen Vorbereitung, sondern kann auch kreativ entstehen).

Somit ergab sich folgende Idee: Banane umhüllt von Milchreis mit Chia-Samen (gekocht mit Haselnussmilch als Kuhmilchalternative) und daraus dann 3 Variationen:

  1. Noriblatt-Mantel und Chia-Samen-Streusel
  2. Noriblatt-Mantel und Haselnusskrokant
  3. Reisblatt-Mantel mit Kokosflocken

Wir bereiteten also den Milchreis zu, verfeinerten ihn anschließend mit ein paar Chia-Samen, die dem Reis einen spannenden „Crunch“ verliehen. Mithilfe der hier schon vorgestellten Maki-Bastelhilfe füllten wir dann Noriblätter und vorher kurz befeuchtete Reisblätter mit unserer Chia-Haselnuss-Milchreis-Mischung und frischer Banane, rollten was das Zeug hielt und dekorierten unsere Makis dann mit Chia, Krokant oder Kokosflocken.

Zu allen 3en reichten wir eine Sauce aus Haselnuss-Schoko-Mus, wobei hier als Alternative jegliche Schokosauce (oder auch Nutella o.ä. mit Milch (bzw. Milchalternativen) verflüssigt) herhalten kann.

Voll Neugier durften wir dann – unterstützt von Prinzessin Mononoke und Mister Y – endlich verkosten. Der optische Eindruck sprach ganz klar für Variation II – Nori mit Krokant, das geschmacklich für Caroline und Mister Y auch an erster Stelle stand. Priska und Prinzessin Mononoke hingegen favorisierten die Reisbatt-Kombi, die zwar in der Konsistenz ausbaufähig, geschmacklich allerdings super war.

Einstimmig beschlossen wir, dass der Nori-Geschmack für Süßspeisen etwas zu dominant war und hier noch Verbesserungsmöglichkeiten offen sind – beispielsweise vielleicht das Nori in Ahornsirup einzulegen. Das Reisblatt hingegen bot zu wenig Halt und Pep für eine Makirolle. Auch die Banane als Obstfülle könnte noch optimiert werden, da die Banane zu wenig Biss und Frische mitbrachte, um in dem ohnehin etwas patzigen Milchreis Akzente zu setzen.

Aus dieser gemeinschaftlichen – überaus produktiven – Abschlussdiskussion ergab sich auch schon eine neue Rezeptidee: Kokosmilchreis mit Erdbeer-Fülle im Ahornsirup-Noriblatt mit Pistazienstreusel. Also stay tuned für weitere Kreationen von Wasabi&Ginger!

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